Das Künstlernetzwerk InterArte hat sich aus verschiedenen Projekten der UdK Berlin und der HBK Braunschweig entwickelt und umfasst einen Pool von ungefähr 40 KünstlerInnen, die kollaborativ in kleineren Teams zusammenarbeiten. Zur Konzeption von InterArte gehört es, verschiedene Kunstbereiche zu integrieren und KünstlerInnen auf nationaler und internationaler Ebene zusammenzuführen. Neben dem lokalen Schwerpunkt Berlin entstanden in den letzten Jahren Kooperationsprojekte in Russland, der Schweiz, Bolivien, Peru und in verschiedenen Ländern Nord-, West- und Ostafrikas.
In Kooperation mit öffentlichen und privaten Trägern werden ortsbezogen künstlerische Konzepte entwickelt, die sowohl in verschiedenen Innenräumen als auch in Außenflächen präsentiert werden. Da sowohl bildende als auch darstellende KünstlerInnen und MusikerInnen in dem Netzwerk vertreten sind, werden die Räume und Aufführungen intermediär, d. h. mit verschiedenen ästhetischen Ausdrucksmitteln erarbeitet.
Die Resultate sind begehbare Installationen, die durch performative Elemente und Objekte in Bewegung gesetzt oder durch Klänge und Musik hörbar gemacht werden. Charakteristisch für die Arbeitsweise ist die ortsbezogene Entwicklung und kollektive Realisierung der Vorhaben. Dabei werden über die ästhetische Einbeziehung der Lokalität hinaus auch die gesellschaftlichen und soziokulturellen Besonderheiten der Aufführungs- und Ausstellungsorte mit einbezogen.
Im gemeinsamen Handeln liegt die Kraft und Kreativität der einzelnen Projekte.